Tipp #21: Wie macht ihr euren Hochzeitsfotografen glücklich?

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Als Hochzeitsfotografin tue ich alles dafür, meine Brautpaare glücklich zu machen und ihren schönsten Tag in Bildern festzuhalten. Ich investiere viel Zeit, Liebe und Herzblut. Gebe Tipps, helfe die besten Dienstleister zu finden und beantworte alle Fragen so schnell und so gut ich kann. Und genauso machen es auch ganz viele liebe Kollegen!

Es freut mich immer, wenn meine Brautpaare auch an mich denken. Deshalb möchte ich euch heute ein paar Tipps geben, worüber sich euer Fotograf bestimmt auch freut!

1. Einladung & Dankeskarte

Eine schöne Einladung (vielleicht mit Bildern des Verlobungsshootings) im Briefkasten zu finden freut mich jedes mal sooo sehr! Noch schöner ist eine Dankeskarte, von der mich „mein“ Brautpaar anlacht. Solche Karten erhalten sofort einen Ehrenplatz an meiner Wand!

Euren Dienstleistern könnt ihr mit solchen Kleinigkeiten eine echte Wertschätzung entgegen bringen!

2. Ein netter Platz und eine Kleinigkeit zu Essen

Hochzeitsreportagen sind wunderbar. Ich liebe es meine Brautpaare vom Morgen bis spät in die Nacht zu begleiten. Aber Hochzeitstage sind lang und eine kleine Pause zwischendurch ist wichtig, um bis zum letzten Bild fit zu bleiben. Ein schöner Platz, gerne am Rand aber mit Blick auf das Geschehen, vielleicht sogar eine Platzkarte und eine Kleinigkeit zu Essen und ich bin glücklich 🙂

Ein Platz bei den Gästen und nicht in einem entfernten Nebenraum hat nicht nur etwas mit Wertschätzung zu tun, sondern hat auch einen ganz praktischen Zweck: es kann immer was passieren! In den Essenspausen gibt es oft Reden, Spiele etc. – sitzt man im Nebenraum ist man immer auf dem Sprung, hat ein Ohr am Veranstaltungsraum und hat immer die Sorge etwas zu verpassen. Macht es eurem Fotograf ein bisschen leichter und gebt ihm einen Platz bei den Gästen. So ist er immer einsatzbereit!

2 Tipps zum Essen: fragt euren Caterer bzw in eurer Location ob ihr für eure Dienstleister andere Konditionen bekommt! Oft müsst ihr nicht den vollen Preis bezahlen. Zweitens: Dienstleister brauchen auch nicht zwangsläufig ein ganzes Menü – mit der Hauptspeise alleine, sind viele auch schon ganz glücklich.

3. Keine fotografierenden Verwandten

Jeder hat einen Onkel oder einen anderen Verwandten mit einer Spiegelreflexkamera. Oder einen Cousin mit iPhone. Und ich verstehe gut, dass jeder an diesem schönen Tag ein Bild des wunderbaren Brautpaares machen möchte. Aber nichts stört eine Trauung mehr als 5 „Fotografen“ rund um den Altar oder Standesbeamten, dazu piepende Kameras und helle Blitze aus allen Ecken. Ich versuche so unauffällig wie möglich zu sein, fotografiere ohne Blitz und mit einer leisen Kamera. Aber in so einer Situation wird es wirklich schwierig für mich. Deshalb freut es mich sehr, wenn das Brautpaar vor dem Hochzeitstag fotobegeisterte Verwandte darauf hinweist, dass eine professionelle Fotografin da sein wird und sie die Trauung einfach genießen dürfen.

Ich hatte euch diesen Punkt schon mal genauer beschrieben: Tipp #14: Wedding Unplugged

4. Vertrauen in mich und meine Arbeit

Klar, meine Brautpaare vertrauen mir. Sonst würden sie mich nicht die Erinnerung an den wichtigsten Tag ihres Lebens festhalten lassen.
Ein besonderer Vertrauensbeweis ist es für mich, wenn das Brautpaar auch meinem Stil und meinem Blickwinkel vertraut. Im Internet findet man viele „must have“ Foto-Listen, auf Pinterest gibt es tausende „will ich auch“ Bilder. Aber jeder Fotograf hat einen eigenen Stil und das Nachstellen von anderen Bildern ist kein schönes Gefühl. Meine Brautpaare lassen mir viel Freiraum und so kann ich jede Hochzeit individuell fotografieren. Und solche Bilder sind auch für das Brautpaar viel wertvoller, als Bilder die man überall finden kann, oder?

 

5. Genug Zeit für alle wichtigen Bilder

Paarfotos, Detailaufnahmen der Location, Familienfotos. Alle diese Bilder sind wichtig und werden eine wundervolle Erinnerung für euch sein. Aber sie brauchen auch Zeit. Und je mehr Zeit ihr dafür einplant, umso kreativere, individuellere Bilder sind möglich. Eine halbe Stunde für Familienfotos und 1 Stunde für Paarfotos solltet ihr in den meisten Fällen einplanen. Achtet darauf, wenn ihr euren Tagesablauf plant.

Ein paar Überlegungen, wann das Paarshooting stattfinden soll, hatte ich euch bei Tipp #15 schon mal aufgeschrieben.

6. Küsst euch oft und küsst euch lange – atmet durch und genießt euren Tag

Dieser Punkt macht vor allem euch glücklich 🙂 Aber ein glückliches Brautpaar macht mich auch zu einer glücklichen Fotografin. Je öfter ihr euch küsst, anschaut oder einfach entspannt den Tag genießt, desto öfter habe ich die Chance, diese schönen Momente für euch einzufangen. Vor allem der erste Kuss in der Kirche sollte lieber ein paar Sekunden dauern und nicht nur einen Augenblick. Genießt den Moment! Genießt euren Tag! Er vergeht eh viel zu schnell…

Vielleicht helfen euch meine Tipps ja, damit auch ihr euren Fotografen ein klein bisschen glücklicher macht!

 


Kennt ihr denn schon die ganzen anderen Weddingtipps am #weddingwednesday?

Hier gibt es die Übersicht, wo ihr alle Tipps nachlesen könnt:  Alle Wedding-Tipps am #weddingwednesday


 

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2 Gedanken zu „Tipp #21: Wie macht ihr euren Hochzeitsfotografen glücklich?

  1. Pingback: Übersicht: alle Wedding-Tipps am #weddingwednesday | Daniela Seehofer Fotografie

  2. Pingback: Tipp #48: Nach der Hochzeit | Daniela Seehofer Fotografie

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