Tipp #49: Das Hochzeitsalbum

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Euer großer Tag ist vorbei. Nun gilt es die Erinnerungen „greifbar“ zu machen. Denn viele Nicht-Gäste werden euch zu eurer Hochzeit befragen – und was ist da besser, als ein Hochzeitsalbum zu haben, das man dann zeigen kann. Denn ihr werdet nicht immer euren Laptop mittragen wollen und viele hundert Bilder durchschauen wollen. Daher gibt es heute ein paar Tipps zu eurem Hochzeitsalbum.

Ich kenne unzählige Menschen, beruflich oder auch aus dem Freundeskreis, die es Jahre nach der Hochzeit immer noch nicht geschafft haben ein Album zu machen. Leicht wird der Aufwand unterschätzt aus 500 und mehr Fotos die Besten für ein Album raus zu suchen und ein ansprechendes Design zu erstellen.

Viele Fotografen bieten daher an, das für euch zu übernehmen und ein hochwertiges Album zu erstellen. Hören Paare dann die Preise für diese Fotoalben ist das Thema häufig wieder erledigt. Natürlich ist auch das Album eine Budget Frage – aber bedenkt: ihr erspart euch viel Zeit, wenn ihr die Arbeit aus der Hand gebt. Fotografen haben andere Bezugsquellen, als die gängigen Online Shops. Außerdem soll es sich ja um eine einmalige Anschaffung handeln, die auch etwas hochwertiger sein darf, schließlich soll das Album viele, viele Jahre halten und durch viele Hände gehen. Das Material muss also stabil und langlebig sein – da fallen leider viele preiswerte Fotobücher durch.

Mir persönlich wäre auch immer eine Layflat-Bindung wichtig. Das bedeutet, dass man das Buch flach öffnen kann. Es gibt keinen Buchknick in der Mitte – somit können Bilder auch großflächig über die Mitte gedruckt werden.

Außerdem gibt es eine Vielzahl an Materialien für den Einband. Leder, Leinen, Holz – es gibt wunderschöne edle Varianten, die auch den Stil eurer Hochzeit widerspiegeln.

Ich lege auch noch viel Wert auf die Seitendicke. Bei vielen Albenherstellern kann man „dicke Seiten“ wählen. Diese fühlen sich ein bisschen an, wie bei einem Bilderbuch für die ganz Kleinen. Sie halten viel aus, sind griffig, meist abwischbar und wirken besonders hochwertig! Außerdem würde ich auf mattes oder strukturiertes Papier achten – das lässt die Bilder noch besser wirken.

Wann sollte man so ein Album erstellen? Persönlich würde ich sagen, möglichst bald nach der Hochzeit. Denn da kommen die Nachfragen, man möchte von der Hochzeit erzählen und hat gleich etwas zu zeigen. Aber: oft dauert es ja bis man alle Bilder hat, man ist  in den Flitterwochen oder der Alltag ist schon wieder eingekehrt. Dann fehlt die Zeit. Gerade wenn man das Album doch selber gestalten möchte, braucht man Zeit. Vielleicht also erst im nächsten Urlaub, an einem kalten Herbst-/Winterwochenende oder etwas später: pünktlich zum ersten Hochzeitstag. Stellt euch mal die Augen eures Partners vor, wenn ihr ihn zum ersten Hochzeitstag mit einem tollen Album überrascht. So kann man gleich wieder gemeinsam in den Erinnerungen schwelgen.

Zusammenfassend möchte ich euch mitgeben, dass ihr euch unbedingt analoge Produkte wie Alben und Fotoabzüge erstellen (lassen) müsst. Die Entscheidung darüber, ob diese Produkte von eurem Profifotografen kommen oder über einen Onlineanbieter eurer Wahl, müsst ihr anhand der Wichtigkeit und eurem Budget entscheiden.

So viel sei noch gesagt: Es ist eigentlich vielmehr ein Geschenk für eure Enkelkinder als für euch selbst!


Kennt ihr denn schon die ganzen anderen Weddingtipps am #weddingwednesday?

Hier gibt es die Übersicht, wo ihr alle Tipps nachlesen könnt:  Alle Wedding-Tipps am #weddingwednesday


 

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Ein Gedanke zu „Tipp #49: Das Hochzeitsalbum

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