Tipp #35: Die Hochzeitsgeschenke

titelbild_kopie

Heute geht es um die Geschenke auf einer Hochzeit. Was ist üblich? Womit könnt ihr rechnen? Und woher kommt das mit den Geschenken überhaupt.

Die heute üblichen Geldgeschenke, oder der „Hochzeitstisch“ haben nichts mit Tradition und Brauchtum zu tun.

Bei den fürstlichen Hochzeiten im Mittelalter wurden schon vor der Hochzeit Geschenke ausgetauscht, um die Lage zu sondieren. Ebenfalls im Vorfeld der Hochzeit fand der Austausch von Liebesgaben zwischen den Brautleuten statt. Die Braut bekam üblicherweise Gebetbücher, Schuhe, Schmuck und vereinzelt auch Kleidungsstücke (z. B. eine Pelzhaube). Ein besonderes Zeichen der Liebe war ein geschnitzter Löffel. Der Bräutigam bekam von der Braut: Schnupftabaksgläser, seidene Einstecktüchlein oder auch ein Hemd.

Brauttaler oder Hochzeitsmünzen waren typische Gaben und unterstrichen den Vertragsabschluss.

Die Geschenkübergabe fand immer am Ende des offiziellen Festes statt und wurde als Weisat oder Weisen bezeichnet.

Ab dem 19. Jhd. übergaben auch die näheren Verwandten Geschenke. Meist Geschirr, Madonnen, Kruzifixe, Wachsstöcke oder bemalte Spanschachteln.

Meist bestand die Hochzeitsgabe aber auch dem Ehr- oder Weisengeld. Dessen Höhe richtete sich nach dem Verwandtschaftsgrad und dem Vermögen. Dieses Geld wurde auf einem mit einem Tuch abgedeckten Zinnteller gelegt. Der Betrag wurde notiert und bei der nächsten Hochzeit dem Schenker als Ehrgeld zurückgegeben. Letztendlich war das Weisengeld nichts anderes als eine Form von Darlehen.

Die sogenannte Morgengabe war das Geschenk des Mannes an seine Frau nach der Hochzeitsnacht und war ursprünglich als Absicherung für die Ehefrau in Notfällen gedacht.

Vor nicht allzu langer Zeit war es dann üblich Haushaltsgegenstände wie Geschirr etc. zu schenken, um den neuen Hausstand auszustatten. Da die meisten Brautpaare aber ja mittlerweile vor der Hochzeit schon zusammen wohnen, ist der Hausstand meistens komplett. Viele wünschen sich daher Geld. Das ist legitim und sollte auch in der Einladung bereits so kommuniziert werden. Eine Hochzeit kostet viel Geld, da ist es nur sinnvoll, dass ein Teil davon mit den Geschenken wieder abgedeckt wird.

Aber: verlasst euch nie auf die Geschenke! Plant dieses Geld in eurer Budgetplanung nicht mit ein! Denn: nicht jeder schenkt gleich viel und man kann die Höhe der Geschenke nicht kalkulieren. Freut euch im Nachhinein einfach darüber, egal wie viel zusammen gekommen ist!


Kennt ihr denn schon die ganzen anderen Weddingtipps am #weddingwednesday?

Hier gibt es die Übersicht, wo ihr alle Tipps nachlesen könnt:  Alle Wedding-Tipps am #weddingwednesday


 

Advertisements

Tipp #33: Kinder auf der Hochzeit

titelbild_kopie

In manchen Hochzeitsgesellschaften gibt es kaum Kinder die anwesend sind, auf anderen Feiern gibt es eine ganze Kinderschar. Je nachdem wie eure Familien oder euer Freundeskreis strukturiert ist, wird das Auswirkungen auf die Anzahl der Kinder auf eurer Feier haben. Falls ihr sehr viele Kinder dabei haben werdet, gibt es heute ein paar Tipps dazu.

Weiterlesen

Tipp #27: Tipps zur Trauzeremonie

titelbild_kopie

Heute soll es um ein paar Tipps gehen, die ihr während der Trauzeremonie beachten könnt.

Die Trauung bzw. die Zeremonie ist der Moment des Tages, auf den ihr lange Zeit hin gefiebert habt. Es ist emotional, spannend und wahnsinnig aufregend. Ihr seid mit Sicherheit etwas (oder sogar sehr) nervös und obwohl ihr diese Szene vorher unzählige Male im Kopf durchgespielt habt, wird es anders sein als ihr es euch vorgestellt habt.

Nämlich noch viel besser!

Weiterlesen

Tipp #21: Wie macht ihr euren Hochzeitsfotografen glücklich?

titelbild_kopie

Als Hochzeitsfotografin tue ich alles dafür, meine Brautpaare glücklich zu machen und ihren schönsten Tag in Bildern festzuhalten. Ich investiere viel Zeit, Liebe und Herzblut. Gebe Tipps, helfe die besten Dienstleister zu finden und beantworte alle Fragen so schnell und so gut ich kann. Und genauso machen es auch ganz viele liebe Kollegen!

Es freut mich immer, wenn meine Brautpaare auch an mich denken. Deshalb möchte ich euch heute ein paar Tipps geben, worüber sich euer Fotograf bestimmt auch freut!

Weiterlesen

Tipp #19: Elopement

titelbild_kopie

Habt ihr schon mal was von einem Elopement gehört? Noch nicht? Das liegt wohl daran, dass es dafür auch kein gutes deutsches Wort gibt. Man kann es ganz einfach als „Heiraten zu zweit“ beschreiben – aber das klingt ja nicht so schön. „Durchbrennen“ kommt dem Ganzen vielleicht auch noch nahe – aber das hat so einen „spontanen“ Beigeschmack. Dabei muss das Elopement gar nicht spontan sein. Im Gegenteil – viele Paare entscheiden sich ganz bewusst für eine Trauung im ganz kleinen Kreis. Ein paar Vorteile dafür möchte ich euch heute aufzählen.

Weiterlesen